Flammspritzen von selbsthaftenden Pulvern
Der Spritzzusatz wird durch die Flamme auf- oder angeschmolzen, in Richtung zu beschichtendem Bauteil beschleunigt und auf das Bauteil geschleudert. Dabei wird das Pulver angeschmolzen und/oder teigig. Die Bindung der Spritzschicht zum Grundwerkstoff erfolgt überwiegend durch mechanische Verklammerung und in geringem Maße durch Adhäsion und Diffusion. Die Haftung zum Grundwerkstoff kann mit einer Haftgrundschicht verbessert werden. Die resultierenden Spritzschichten sind mikroporös und mit oxidischen Anteilen in Lamellenform durchsetzt.

Flammspritzen hochschmelzender Werkstoffe – MetaCeram
Hochschmelzende Werkstoffe wie oxidische Keramiken werden zur thermischen und elektrischen Isolation sowie als Verschleißschutz aufgetragen. Keramische Spritzzusätze müssen mit Haftgrund aufgetragen werden, um eine ausreichende Haftung zu erzielen. Mit Molybdän werden bereits die besten Haftzugfestigkeiten erreicht, so dass sich ein Aufbringen eines Haftgrundes erübrigt. Als Spritzgerät steht CastoDyn DS 8000 zur Verfügung.